Wofür ich stehe

Für einen gut aufgestellten ländlichen Raum mit vielseitiger und leistungsfähiger Landwirtschaft

  • Im Umfeld starker Städte ist der ländliche Raum sowohl als Arbeits- als auch als Wohn-, Freizeit- und Erholungsort von großer Bedeutung.
  • Damit unsere Dörfer attraktive Wohnorte bleiben, bedarf es der ausgewogenen Verteilung von familienfreundlicher, altersgerechter Infrastruktur. Neben Kindergärten und Schulen brauchen wir einen funktionierenden Öffentlichen Personennahverkehr und Möglichkeiten für die Unterstützung unserer Senioren. Wir brauchen kurze Wege zum Einkaufen und zum Arzt.
  • Für mich ist gerade vor dem Hintergrund der Demographie eine erreichbare medizinische Versorgung wichtig. Dazu bedarf es kreativer Ansätze zur Ansiedlung von Landärzten und auch zur Schaffung geeigneter Varianten mobiler medizinischer Lösungen.
  • Zu einem gut aufgestellten ländlichen Raum gehören gute Ansiedlungsbedingungen und Entwicklungsmöglichkeiten für Unternehmen. Damit diese im Wettbewerb ohne Nachteile bestehen können, ist schnelles Internet unerlässlich.
  • Ich stehe für ein gutes Miteinander von Landwirtschaft und Gesellschaft. Im Landkreis Sömmerda sind mehr als 75 Prozent der Flächen landwirtschaftlich genutzt. Ich möchte die ländlichen Strukturen kräftigen und als Lebens- und Wirtschaftsraum für die Zukunft erhalten. Unsere Bauern – ob Groß- oder Kleinbetrieb, ob ökologisch oder konventionell wirtschaftend – sorgen durch täglich harte Arbeit für hochwertige Nahrungsmittel und erhalten unsere Kulturlandschaft. Gerne werbe ich in der Gesellschaft für eine entsprechende Anerkennung, die den Leistungen unserer Landwirte gerecht wird.

Für die Wertschätzung und Stärkung des Handwerks

  • Ich sehe, dass die Wertschätzung des Handwerks als ein wichtiger Bestandteil unserer Gesellschaft oft zu kurz kommt. In der öffentlichen Wahrnehmung ist ein Kind nur dann gut ausgebildet, wenn es studiert. Ich möchte mich dafür einsetzen, unseren Kindern das Interesse an handwerklichen Berufen wieder nahe zu bringen. Gerne möchte ich dafür mit Betrieben und Handwerkskammer verschiedene Möglichkeiten diskutieren.
  • Eine breite Handwerkerschaft sichert gute Infrastruktur und ist Basis und Stütze der unternehmerischen Prägung in den Regionen, so auch im Landkreis Sömmerda. Jeder von uns braucht immer wieder gute Handwerksarbeit. Ohne breit aufgestelltes Handwerk können z.B. notwendige Erhaltungs- und Baumaßnahmen nicht verwirklicht werden. In einigen Bereichen ist der Markt schon jetzt so knapp, dass man keine zeitnahen Termine erhält oder aber der Handwerker von weit her kommen muss.

Für die Stärkung von Mittelstand und Wirtschaft und für starke Städte

  • Neben Landwirtschaft und Handwerk möchte ich mich für Unternehmensansiedlungen einsetzen. Zügige Planungssicherheit und ergebnisorientierte Entscheidungen in Politik und Verwaltung sind unerlässlich, um Unternehmen gesicherte Grundlagen für eine Ansiedlung zu schaffen.
  • Gerne möchte ich mitwirken, insbesondere kleineren Unternehmen, die nicht über einen Stab an Verwaltung verfügen, die Rahmenbedingungen zu erleichtern. Stichworte sind Bürokratie, Digitalisierung und Globalisierung, Fachkräfte. Durch Gespräche mit der Wirtschaft möchte ich die richtigen Ansätze erkennen. Ich freue mich, wenn Sie mich dazu ansprechen und mir im Gespräch Ihre Schwierigkeiten erläutern. Gutes Zusammenspiel von Politik, Verwaltung und Wirtschaft ist von zentraler Bedeutung.
  • Die Stärkung der Wirtschaft ist eine zentrale Aufgabe für die Entwicklung unseres Landes. Ein starker Mittelstand sichert Arbeitsplätze, Steuereinnahmen und häufig auch soziales Engagement in der Region. Neid und Missgunst sind schlechte Berater. Ich freue mich über Erfolge der Unternehmen und möchte in der Gesellschaft Botschafter für (Land-) Wirtschaft und Handwerk sein.
  • Gut ausgebildete Fachkräfte sind das Fundament. Ich möchte mitwirken, Thüringen attraktiv, modern, liebens- und lebenswert zu halten, in Stadt und Land.

Für Ehrenamt und Vereinsarbeit

  • 17 Jahre kommunalpolitische Erfahrung als Bürgermeisterin meiner Heimatgemeinde Eckstedt haben mir gezeigt, wie wichtig Vereinsleben für das Wohlfühlen von uns allen und damit für unser Leben in der Region ist.
  • Vereinsarbeit stärkt das WIR-Gefühl und damit die Identität mit dem heimatlichen Dorf bzw. der Stadt, der Region und dem Land. Durch Vereinsarbeit wird ein soziales und kulturelles Angebot geschaffen, welches staatliches Handeln allein nicht leisten kann.
  • Ehrenamt schafft Sicherheit. Ohne unsere freiwilligen Feuerwehren, Rettungsdienste und andere ehrenamtliche Hilfen könnten zentrale Leistungen für unser Leben nicht erbracht werden. Diese Kräfte verdienen Respekt und Anerkennung in der Breite der Gesellschaft und können von der Politik Förderung und Unterstützung erwarten.
  • Vereinsarbeit schafft ein Miteinander von Generationen und integriert Heimische sowie Zugezogene in die Gemeinschaft.
  • Ein lebendiges aktives Dorfleben ist attraktiv für Familien und legt damit die Grundlage für die Zukunft in unserer Heimat. Hierfür brauchen wir einen starken ländlichen Raum. Damit schließt sich der Kreis.